Beginn
Mo., 12.10.2026,
19:30 - 21:00 Uhr
Jüdische Autor*innen prägen die deutsche Literatur seit Heinrich Heine bis heute. Ihre Werke spiegeln die oft diskutierte „deutsch-jüdische Symbiose“, ein Begriff, der bereits vor der NS-Zeit kritisch gesehen wurde und heute kaum noch verwendet wird.
Seit der Gründung Israel 1948 bereichern zudem israelische Stimmen die Literaturlandschaft. Spätestens seit den 1980er Jahren sind Autor*innen wie Amos Oz, Zeruya Shalev und David Grossman auch in Deutschland präsent.
Im Gespräch tauschen sich Michael Krüger, Dichter und Verleger, sowie Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, über Entwicklungen und persönliche Erfahrungen aus.
Dieser Online-Vortrag ist Teil einer Kooperation mit dem digitalen Wissenschaftsprogramm "vhs.wissen live".
Anmeldung bis zum 08. Oktober